HÉLÈNE SCHMITT, Lebenslauf

Hélène Schmitts interpretatorischer Ansatz besticht durch die Kunst, in höchstem Maße personal und authentisch zu musizieren. Sie suggeriert eine herrliche Leichtigkeit des Ausdrucks. Sie ringt nicht nach Worten, nein, es spricht aus ihr heraus. (Martin Hoffmann in Concerto)

So ist Hélène Schmitt gern gesehener Gast auf vielen renommierten europäischen Bühnen wie den Innsbrucker Festwochen, den Festivals in Brügge, Utrecht, Saintes, Pontoise und Lausanne, der Folle Journée in Nantes, der Philharmonie in Brüssel, in Versailles, Ambronay, Köln sowie in den USA und Japan.

Hélène Schmitt widmet sich insbesondere dem deutschen und italienischen Solorepertoire des 17., 18. und 19. Jahrhunderts. Die "exzellente Barockgeigerin" (Die Zeit) musiziert mit international renommierten Partnern wie Jörg-Andreas Bötticher, Blandine Rannou, Pierre Hantai, Gaetano Nasillo und Rolf Lislevand.

Hélène Schmitt hat für das französische Plattenlabel Alpha sechs CDs eingespielt, unter ihnen die gesamten Partiten und Sonaten für Solovioline von J. S. Bach. 2006 erschien ihre siebte CD mit den Werken des österreichischen Komponisten Johann Schmelzer, die vom Deutschlandfunk koproduziert wurde. Ihre CDs wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielten viel Lob der Presse.

Hélène Schmitt studierte Barockvioline an der École Normale Supérieure de Musique in Paris und Basel. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 1993 Musica Antiqua Brügge, 1994 Van Wassenaer, Amsterdam sowie 1996 Internationaler Johann Wilhelm Schmelzer Wettbewerb in Melk. Sie war Mitglied der Jury des Festivals "Musica Antiqua van Vlaanderen, Brügge". Heute hat sie eine Professur für Barockeige am Musikkonservatorium von Boulogne-Billancourt (Paris). Hélène Schmitt spielt auf einer Camillo Camilli Geige aus dem frühen 18. Jahrhundert.